Es gibt zu viele Apotheken

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…finden Sie dann auch, dass wir zu viele Bäckereien in Deutschland haben?

In Deutschland gibt es etwa 45.000 Bäckereien und Backfilialen und weniger als 21.000 Apotheken. Niemand beschwert sich darüber, dass wir zu viele Bäckereien hätten.
Zu Recht! Konkurrenz belebt das Geschäft, erhöht die Qualität und verhilft dem Kunden zu vielen Vorteilen. Genauso ist es bei den Apotheken. Mehr Apotheken kosten die Kunden nicht mehr Geld, sondern weniger.

Im Gegenteil. Sie schaffen eine bessere Lebensqualität durch eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige Arzneimittelversorgung und Beratung.
Die größere Auswahl an Service und Informationsangeboten „fast an jeder Ecke“ verbessert unser Gesundheitssystem als Ganzes.

# Erste Grundregel der Wirtschaft: Je geringer das Angebot, desto höher der Preis.
Warum sollen dann weniger Apotheken niedrigere Preise bewirken?

# Weniger Apotheken kosten nicht weniger Geld.
Die Kosten für die Krankenkassen werden nicht von den Apotheken selbst verursacht, sondern von den zu behandelnden Krankheiten und den eingelösten Rezepten.

# Richtig ist: Apotheken helfen, Geld zu sparen.
Je mehr Patienten ihren Apotheker um Rat fragen, desto mehr sparen die Krankenkassen an Arzt- und Krankenhausausgaben.

# Laut Studie des Institutes für Handelsforschung (IfH) vom März 2011 ersparen die Apotheken durch ihre Beratung zur Selbstmedikation (Beratung der Patienten ohne vorherigen Arztbesuch) den Krankenkassen mehr als 4,2 Milliarden Euro jährlich.

Das heißt: Die Apotheker entlasten durch ihr Beraten das Gesundheitssystem. Diese Bilanz kann sich sehen lassen.

Beitrag mit freundlicher Genehmigung der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg Körperschaft des öffentlichen Rechts